{"id":391,"date":"2018-02-13T11:37:18","date_gmt":"2018-02-13T10:37:18","guid":{"rendered":"http:\/\/martins4.cyon.link\/stefan\/?page_id=391"},"modified":"2022-12-03T10:47:05","modified_gmt":"2022-12-03T09:47:05","slug":"geschichte-architektur","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.martin-stefan.ch\/stefan\/ueber-uns\/geschichte-architektur\/","title":{"rendered":"Geschichte \/ Architektur"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Architektur St. Stefan<\/strong><\/h3>\n<p>Auf dem bereits Ende 1973 von der Kirchgemeinde erworbenen Grundst\u00fcck an der Wannenstrasse 4 in Wiesendangen wurde am Freitag, 27. Juni 1980, der Grundstein f\u00fcr die neue Pfarrkirche St. Stefan gelegt. Die Architekten Tanner und Loetscher setzten dabei das Bauprojekt \u201aTreffpunkt Foyer\u2019 um, das als Sieger aus dem Architekturwettbewerb hervorgegangen war. Dazu der Winterthurer Landbote vom 24.6.1977: \u00abBeim Pfarreizentrum St. Stefan handelt es sich um einen einfachen Geb\u00e4udekomplex mit ruhigen Bauk\u00f6rpern und Konstruktionen. Auffallend ist die gut durchdachte, vielseitige Verwendungsm\u00f6glichkeit des Foyers mit anschliessendem Kirchenraum, w\u00e4hrend der eigentliche Sakralraum je nach Besucherzahl auf einfache Art erweitert werden kann.\u00bb<\/p>\n<p>Den Kirchenraum zu beleben und farbenfroher zu gestalten, war ein lange gehegter Wunsch, der in den Fest-Vorbereitungen zum 20-j\u00e4hrigen Bestehen des Zentrums angegangen wurde. Nach angeregten Diskussionen zum Projekt \u00abTextiler Wandschmuck\u00bb brachte die K\u00fcnstlerin Kathlen Weber die Vorstellungen zu Papier und entwickelte daraus einen Entwurf zum Thema \u201aSch\u00f6pfung\u2019. 47 Frauen trafen sich w\u00e4hrend zweier Jahre einmal w\u00f6chentlich und strickten, h\u00e4kelten, stickten und n\u00e4hten aus Wolle, Garn und Seide \u00fcber 500 Einzelteile, die dann auf Jute gen\u00e4ht und auf 19 Holzplatten aufgespannt wurden. Seit Januar 2005 zieren diese zu einem Gesamtwerk zusammengef\u00fcgten Einzelbilder die Westwand unserer Pfarrkirche.<\/p>\n<p>2021\/2022 wurde der Erweiterungsbau mit einer Fotovoltaikanlage auf der Ostseite des Pfarreizentrums erstellt; Stilelemente aus der Kirche wie z.B. die auffallenden Holzbalken wurden im Neubau wieder aufgenommen, ebenso das bestehende Farbkonzept, allerdings in etwas frischerer, modernerer Optik. Alle bisherigen Geb\u00e4udeteile wurden vor allem energetisch saniert und teilweise umgebaut. Am auffallendsten pr\u00e4sentiert sich der Eingangsbereich zur Kirche: Der Zugang ist behindertengerecht und im Foyer wurden zu den bestehenden drei kreisrunden Oblichtern sechs weitere in die nun weisse statt dunkle Decke eingebaut. In Kirche und Saal h\u00e4ngen verschieden grosse runde Lampen wie Heiligenscheine, die wiederum von diesen Oblichtern inspiriert sind.<br \/>\nDer helle, zeltartige Gottesdienstraum \u2013 m\u00f6bliert mit 160 St\u00fchlen \u2013 wird gepr\u00e4gt vom hohen Chor-\/Altarraum mit den liturgischen \u201aOrten\u2019 Altar, Ambo, Taufbecken und Tabernakel. Diese sind im selben braun-r\u00f6tlichen Holz gearbeitet wie das Kreuz an der Chorwand und die 12 Apostelkreuze auf der Ostseite von Kirche und Foyer.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Architektur und Kunst St. Josef<\/strong><\/h3>\n<p>An der Stelle der ein Jahr zuvor gekauften Scheune wurde 1957 mit dem Bau der ersten katholischen Kirche im Kirchgemeindegebiet begonnen. Viele Gemeindemitglieder leisteten freiwillig einen grossen Teil der Arbeit. Dabei beteiligte sich der katholische M\u00e4nnerverein von Oberwinterthur besonders engagiert. So konnte das dem heiligen Josef gewidmete Kirchlein schon 1958 eingeweiht werden.<\/p>\n<p>Der damalige Geldmangel wirkte sich allerdings auf die Qualit\u00e4t und die Ausstattung der Bauten (Kirche und Pfarrhaus mit kleinem Saal im Parterre) aus, so dass der Stiftungsrat 1980 beschloss, die Liegenschaft einer umfassenden Renovation zu unterziehen. Das Projekt wurde vom Architekten H. Schmidt realisiert.<\/p>\n<p>Im Zuge dieser Renovierungsarbeiten wurde der Chorraum komplett neu gestaltet, der Kirchenraum der erneuerten Liturgie angepasst und der Pfarreisaal vergr\u00f6ssert.<\/p>\n<p>Die Fenster entwarf der Kunstmaler Jacques Schedler. Im Kirchenschiff zeigen sie wie Oberlichter die Symbole des Kreuzweges. Morgens flutet Sonnenlicht durch das nach Osten ausgerichtete Auferstehungsfenster in den Altarraum und den Heiligen Geist finden wir als Taube dargestellt in der Fensterrosette \u00fcber dem Kirchenportal.<\/p>\n<p>Das Holzkreuz mit Korpus im Chor, die Figuren von Maria mit Kind und Josef, die Kreuzweg-Tafeln (von Karl Ruff) sowie der goldig schimmernde Tabernakel mit der Inschrift \u00abGott ist da\u00bb stammen aus der Entstehungszeit der Kirche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Pfarreigeschichte<\/strong><\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.martin-stefan.ch\/stefan\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/Pfarreigeschichte-beide-Stand-2022.12.03.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00dcbersicht der Geschichte unserer Kirchgemeinde und unserer Pfarrei, Stand 3.12.2022<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>Kirchenpatrone<\/strong><\/h3>\n<p>Unsere Kirchen wurden nach dem heiligen Martin, dem heiligen Stefan und dem heiligen Josef benannt.<\/p>\n<p>Mehr Informationen finden Sie unter den nachfolgenden Links:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.heiligenlexikon.de\/BiographienM\/Martin_von_Tours.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Heiliger Martin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.heiligenlexikon.de\/BiographienS\/Stephanus.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Heiliger Stefan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.heiligenlexikon.de\/BiographienJ\/Joseph_von_Nazareth.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Heiliger Josef<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Architektur St. Stefan Auf dem bereits Ende 1973 von der Kirchgemeinde erworbenen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":12,"menu_order":4,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_genesis_hide_title":false,"_genesis_hide_breadcrumbs":false,"_genesis_hide_singular_image":false,"_genesis_hide_footer_widgets":false,"_genesis_custom_body_class":"","_genesis_custom_post_class":"","_genesis_layout":"","_expiration-date-status":"","_expiration-date":0,"_expiration-date-type":"","_expiration-date-categories":[],"_expiration-date-options":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.martin-stefan.ch\/stefan\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/391"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.martin-stefan.ch\/stefan\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.martin-stefan.ch\/stefan\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.martin-stefan.ch\/stefan\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.martin-stefan.ch\/stefan\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=391"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.martin-stefan.ch\/stefan\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/391\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3707,"href":"https:\/\/www.martin-stefan.ch\/stefan\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/391\/revisions\/3707"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.martin-stefan.ch\/stefan\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.martin-stefan.ch\/stefan\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}